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Geschrieben von Klaus Hamm   
Dienstag, 23 September 2008

SPD Rastede sagt „Ja“ zum Gewerbegebiet, „Nein“ zum Industriegebiet

Foto: SPD Rastede
Bürgerinformationen in Wahnbek
„Um es ganz deutlich zu sagen, die SPD Rastede ist nicht gegen die Erweiterung der Gewerbeflächen am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord. Die Ausweisung eines Industriegebietes lehnen wir aber ausdrücklich ab“, so Monika Sager-Gertje, Vorsitzende des SPD Ortsvereins Rastede und gleichzeitig Ratsfrau im Rasteder Gemeinderat.
Gewerbebetriebe bringen der Kommune Steuereinnahmen, schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Es ist für die Weiterentwicklung einer Kommune unabdingbar, Gewerbegebiete an geeigneter Stelle auszuweisen. Dafür bieten sich die Flächen am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord an. Dies hat bereits die Vergangenheit gezeigt; im Bereich des Schafjückenweges haben sich viele hervorragende Betriebe angesiedelt. Die SPD hat deshalb dem Ankauf der Grundstücke mit der Begründung Erweiterung des Gewerbegebietes Schafjückenweg seinerzeit auch ausdrücklich zugestimmt. Von der Ausweisung eines Industriegebietes war bis zu diesem Zeitpunkt keine Rede. Erstmals in der Sitzung des Bauausschusses im Oktober 2007 wurde in dem vorgestellten Vorentwurf des Bebauungsplanes ein Industriegebiet ausgewiesen...
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Geschrieben von Klaus Hamm   
Montag, 22 September 2008

Erneute Sachbeschädigung bei Gegenern des Industriegebietes

Fotos: Martina MuhrIn der Nacht zum vergangenen Sonntag ist es wiederholt zu Sachbeschädigungen an den auf privatem Grund stehenden Protestschildern gegen das Industriegebiet AK-OL-Nord gekommen. Vermutlich mit einem Messer haben bislang Unbekannte ein etwa 4m² großes Schild am Ortseingang Loy zerschnitten. Ein Holzschild, das an einem Anhänger befestigt war wurde zerstört.
Die Initiative hat diesen Sachverhalt erneut zur Anzeige gebracht.
„Wir sind bestürzt über diesen erneuten massiven Angiff auf die Meinungsfreiheit“, so Initiativen-Sprecherin Martina Muhr. „Wenn die Befürworter den Verheißungen der Gemeinde glauben, wovor haben sie dann Angst? Gehen einem Teil von ihnen vielleicht doch die Argumente aus oder will man uns mit solchen Attacken einschüchtern? Ist das unsere Demokratie? Und weshalb ruft der Bürgermeister nicht zu mehr Sachlichkeit auf, so wie dies seinerzeit die Initiative bereits getan hat?
Die "Initiative gegen ein Industriegebiet" protestiert gegen ein geplantes, ca. 24 Hektar großes Industriegebiet. Der Rat der Gemeinde Rastede will am kommenden Dienstag, 23.09.08 die Ausweisung der Fläche am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord beschließen. Anwohner befürchten erhebliche Belastungen durch Lärm, Abgase und LKW-Verkehr.
 
Geschrieben von Martina Muhr   
Montag, 22 September 2008

„Initiative gegen Industriegebiet“ zur Ansiedlung von Brötje

Die "Initiative gegen das Industriebgebiet AK-OL-Nord“ begrüßt die beabsichtigte Ansiedlung der Firma "Brötje" im geplanten Industriegebiet am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord. Gleichzeitig sieht sie sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass eine Ausweisung der Fläche als Gewerbegebiet (und nicht als Industriegebiet) völlig ausreichen würde.
Zum Hintergrund: Die Firma Brötje möchte die Möglichkeit haben, auch im Dreischichtbetrieb zu arbeiten - dies ist prinzipiell aber auch in einem Gewerbegebiet möglich. Falls die Lärmbelastung zu groß würde, müsste Brötje jedoch zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen ergreifen. Auch könnte die Gemeinde nur für das 1 ha große Areal, für das sich die Firma eine Option gesichert hat, eine Ausnahmegenehmigung für Nachtarbeit erteilen. "Der Vorteil dieser Regelung läge auf der Hand", sagt Initiativen-Sprecherin Martina Muhr: "Da die Lärmgrenzen in einem Gewerbegebiet deutlich strenger geregelt sind als in einem Industriegebiet, würden die Bürger weniger belastet."
Die Gemeinde Rastede wirbt stets mit ihrer idyllischen Lage in der einzigartigen Parklandschaft des Ammerlandes. Die Firma Bröjte als großes Ammerländer Traditionsunternehmen weiß um dieses hohe Gut. "Deshalb müsste der Geschäftsleitung von Brötje eigentlich viel daran liegen, dass sich die Menschen in dieser Landschaft auch in Zukunft noch wohl fühlen", so Initiativen-Sprecherin Muhr.
"Wir appellieren daher an die Rasteder Gemeindevertreter und die Geschäftsleitung von Brötje, noch einmal zu prüfen, ob die Fläche am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord nicht auch als Gewerbegebiet ausgewiesen werden kann - mit entsprechender Ausnahmegenehmigung für Nachtarbeit. So wären die Lasten auf beiden Seiten - Unternehmen und Bürger- gerecht verteilt.
Denn es kann nicht im Sinne der Firma Brötje sein, wenn sich in ihrem Schatten Betriebe ansiedeln, die diese einzigartige Landschaft ruinieren."  
Der Rat der Gemeinde wird am 23.09.08 über das geplante Industriegebiet entscheiden. Anwohner befürchten erhebliche Einschränkungen durch Lärm, Abgase und LKW-Verkehr.
 
Geschrieben von Klaus Hamm   
Sonntag, 21 September 2008

Mordprozess beginnt im November

Am 4. November beginnt vor der Oldenburger Schwurgerichtskammer der Prozess gegen den mutmaßlichen Holzklotzwerfer Nikolai H aus Wahnbek. Am Ostersonntag soll der Drogenabhängige aus allgemeinem Frust einen Holzklotz von der Autobahnbrücke Butjadinger Str. auf die A29 geworfen haben. Der sechs Kilo schwere Holzklotz durchschlug die Windschutzscheibe eines Pkw und traf die 33-jährige Beifahrerin tödlich.
Die Staatsanwaltschaft hat diesen Anschlag als Mord angeklagt, der Verteidiger von Nikolai H. hält seinen Mandanten für unschuldig. Das zwischenzeitlich widerrufene Geständnis sei unter Folter zustande gekommen. Wie der Anwalt weiter behauptet, stamme das Tatwerkzeug nicht vom Grundstück des Angeklagten, sondern vom Nachbargrundstück - und hier hätte sich jeder den Klotz nehmen können.
 
Geschrieben von Klaus Hamm   
Sonntag, 21 September 2008

Ungewöhnlicher Parkplatz am Ellernteich

Foto: RedaktionEinen ungewöhnlichen Parkplatz suchte sich ein 78-jähriger Oldenburger, der mit seinem Hund am Rasteder Ellernteich spazieren gehen wollte. Auf dem Parkplatz an der Mühlenstraße verwechselte der Fahrer eines 520er BMW Touring offenbar die Bremse mit dem Gaspedal und schoss mit seinem Fahrzeug über eine Böschung gegen einen Baum. Als erste Reaktion schaltete der Fahrer die Warnblinkanlage ein.
Verletzt wurde bei diesem kuriosen Unfall glücklicherweise niemand. Fahrer und Hund sind wohlauf, der Sachschaden am Fahrzeug wird jedoch auf mindestens 3000,- € geschätzt. Unter den Augen zahlreicher Spaziergänger, die über den Unfallhergang spekulierten, wurde das Fahrzeug vom ADAC geborgen und in eine Oldenburger Werkstatt transportiert.

 
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