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NWZ vom 16.05.09: „Loy - der beste Grund für eine Schule“

NWZ vom 16.05.09: „Loy - der beste Grund für eine Schule“

Vor einiger Zeit hat die Gemeinde Rastede im Kernort eine Umfrage unter den Familien durchgeführt, welche in den letzten 2 Jahren ein Baugrundstück von der Gemeinde erworben haben. Ziel dieser Umfrage war es, ein Meinungsbild über die Zufriedenheit der Neubürger zu erhalten. Hierbei wurden 100 Familien angeschrieben, wobei lediglich 33 Haushalte antworteten. Einige wenige monierten das derzeit bestehende Schuleinzugsgebiet, wonach die Kinder aus dem kürzlich erschlossenen Neubaugebiet „Südlich Schlosspark“ dem Einzugsgebiet der Grundschule in Loy zugeordnet sind.

Nun erwägt die Gemeindeverwaltung auf Basis dieses in keiner Weise repräsentativen Umfrageergebnisses, das Schuleinzugsgebiet für die Grundschule Loy zu verkleinern.

Die Grundschule Loy ist eine sehr gute Bildungseinrichtung mit einer ausgeprägten sozialen Komponente. Hier „kennt noch jeder jeden“ und die Schüler werden je nach Leistungsgrad individuell gefördert und gefordert. Von den Schülern immer wieder gewonnene Lernwettbewerbe verschiedener Art belegen dieses nachhaltig.

Der von der Gemeinde favorisierte Weg einer Änderung des Schuleinzugsgebietes würde ab dem Jahr 2015 aufgrund der damit verbundenen sinkenden Schülerzahlen den Fortbestand der Grundschule Loy massiv gefährden. Daran ändern auch mögliche, noch entstehende Neubaugebiete in Loy kaum etwas. Die Änderung des Schulein­zugsgebietes und die daraus entstehende Gefährdung der Schule sind viel eher ein Grund für junge Familien nicht nach Loy zu ziehen!

Eine durchaus sinnvolle und denkbare Lösung wäre es, im begründeten Einzelfall den betroffenen Eltern die Entscheidung zu überlassen, ob ihr Kind die Grundschule Feldbreite oder die Grundschule Loy besucht. Die Rektoren beider Grundschulen befürworten dieses Vorgehen. Warum also nicht den unbürokratischen Weg gehen und auf die grundsätzliche Änderung des Einzugsgebietes verzichten?

Bisher haben sich immer alle Parteien vehement gegen mögliche Schließungen von Grundschulen ausgesprochen. In einer Zeit der PISA-Studie und des „Turbo-Abiturs“ würde ich mir im Interesse unserer Kinder seitens der Gemeinde deutlich mehr Flexibilität zur Zufriedenheit aller Beteiligten statt starrer förmlicher Vorgaben wünschen.

Udo Röver
LOY

 
Initiative klagt auf Akteneinsicht

Initiative klagt auf Akteneinsicht

Initiative gegen Industriegebiet klagt vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg auf Akteneinsicht

Rastede – Mitglieder der Bürgerinitiative gegen das Industriegebiet AK-OL-Nord und der Naturschutzbund NABU haben Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg eingereicht. Sie wollen damit ihr Recht auf Akteneinsicht durchsetzen. Die Sprecherin der Initiative Martina Muhr sagte, man warte nun seit mehreren Monaten auf die beantragten Unterlagen zum geplanten Industriegebiet.
Immer wieder werde die Initiative hingehalten. „Die Gemeinde versucht ganz offensichtlich, das Verfahren zu verschleppen“, so Muhr.
Seit September 2008 sind die Bemühungen mit Hilfe der Unterlagen endlich die Absichten der Gemeinde, die im Zusammenhang mit dem Industriegebiet an der B 211 stehen, offen zu legen, gescheitert.  „Bislang hat uns die Gemeinde nur einen Teil der Planungsakten einsehen lassen. Sie ist aber verpflichtet, alle relevanten Unterlagen zur Verfügung zu stellen“ erläutert Martina Muhr. „Wir halten die Informationspolitik der Gemeinde für sehr fragwürdig. Sie informiert die Bevölkerung immer gerade nur so viel, wie sie unbedingt muss. Warum gewährt die Gemeinde keine uneingeschränkte Akteneinsicht, wenn sie doch – wie immer wieder behauptet - nichts zu verbergen hat?“
Die "Initiative gegen ein Industriegebiet" protestiert gegen das ca. 20 Hektar große Industriegebiet am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord. Im Dezember wurden dafür bereits zehn Hektar Wald abgeholzt, weitere zehn Hektar Agrarfläche sollen verschwinden. Anwohner befürchten erhebliche gesundheitliche Belastungen durch Lärm, Abgase und LKW-Verkehr.
Wer die Initiative unterstützen möchte, kann dies mit einer Geldspende auf das Treuhandkonto bei der Oldenburgischen Landesbank unter RA Josef Arens, Ktnr. 130 31 182 13, BLZ 280 200 50, tun.
 
gefahrlos Schlittschuhlaufen in Rastede

gefahrlos Schlittschuhlaufen in Rastede

Der Ellernteich am Schlosspark ist bereits seit einigen Tagen von einer Eisdecke überzogen, dennoch warnt die Verwaltung der Gemeinde Rastede eindringlich vor dem Betreten des noch brüchigen Eises. Nach Auskunft der DLRG muss die Dicke des Eises bei Fliessgewässern, und darum handelt es sich beim Ellernteich, mindestens 20cm betragen, damit diese von den Behörden als sicher eingestuft werden kann. Leichtsinnige wagen sich dennoch auf das Eis und setzten damit ihr Leben aufs Spiel.

Das es auch sicherer geht zeigt ab dem heutigen Freitag die Freiwillige Feuerwehr Rastede. Diese wird ab etwa 15.00 Uhr den Marktplatz (Kleibroker Str. / Oldenburger Str.) fluten, um hier eine sichere Eisfläche entstehen zu lassen. Die anhaltend tiefen Temperaturen lassen hoffen, das der Spaß auf dem Eis dann auch bald beginnen kann und lange anhält - und das ganz ohne sein Leben zu riskieren.

 
PKW-Aufbrüche

PKW-Aufbrüche

In der Nacht zum 07.03.2008 wurden in Rastede, in den Straße Tegelbusch sowie der Thüringer Straße, insgesamt fünf Pkw aufgebrochen. Die Diebe haben es dabei auf die in den Fahrzeugen befindlichen Autoradios abgesehen. Der durch die Aufbrüche verursachte Schaden übersteigt den Wert der entwendeten Radios und liegt insgesamt bei geschätzten 3.500 Euro. Die Polizei Rastede erbittet Hinweise zu eventuell gemachten Beobachtungen unter der Rufnummer 04402-92440.

 
Schönes Wetter lockt Auswärtige Besucher...

Schönes Wetter lockt Auswärtige Besucher...

...und das Rasteder Ordnungsamt

Ordnungsamt in AktionDas schöne Wetter der vergangenen Tage lockte viele auswärtige Besucher in den Residenzort, um in den Geschäften an der Oldenburger Straße zu bummeln und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen zu geniessen. Für viele Gäste im Ort endete der Tag jedoch mit einer bösen Überraschung. Auch die Damen des Rasteder Ordnungsamtes wurden vom Wetter aus ihrem Büro gelockt und klemmten Strafzettel hinter diverse Scheibenwischer. Das an vielen Stellen im Ort auf die Parkscheibenpflicht hingewiesen wird, scheint nicht auszureichen. Viele auswärtige Besucher schauten verwundert, als sie den Hinweis an der Frontscheibe entdeckten.
Um so merkwürdiger mutet es an, dass ein Wahnbeker Autohändler seine zu verkaufenden Pkw unmittelbar vor den Geschäften in der Oldenburger Straße abstellt. Man erhofft sich von dieser Platzierung und dem zu erwartenden Besuchern zu "Rastede Live!" wohl positive Resonanz und steigende Verkaufszahlen. Strafzettel sind indes nicht zu erwarten: da der Bereich hinter dem Fußweg zu den Privatgrundstücken der Anwohner zählt, hat die Gemeinde Rastede hier keinen Zugriff. Plakatierungen und Hinweise auf verschiedene Veranstaltungen sind unerwünscht und für Werbeaufsteller wird teils eine Baugenehmigung verlangt. Aber Pkw mit Werbeaufdruck dürfen hier straffrei abgestellt werden. Wer also in Rastede zukünftig keinen Parkplatz bekommt oder keine Parkscheibe zur Hand hat sollte sich überlegen, ob er nicht direkt vor den Geschäften parkt. Dies bleibt zumindest vom Ordnungsamt unbehelligt.
 
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