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Geschrieben von Klaus Hamm
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Freitag, 17 August 2007 |
3 Jahre Haft für Rasteder Vater nach KindstötungAm 8. März schüttelte ein Vater aus Rastede sein erst dreieinhalb Monate altes Baby zu Tode (wie berichtet). Bei den polizeilichen Vernehmungen gab er an, sein schreiendes Kind beruhigen zu wollen. Dabei habe er das Kind an den Armen gepackt und geschüttelt. Am folgenden Morgen sei das Baby dann etwas lethargisch gewesen, so das es es mit unter die Dusche genommen habe. Als das Kind später im Bett kein Lebenszeichen mehr von sich gab, hat die Mutter den Notarzt verständigt. Dieser konnte jedoch nur noch den Tod des Kindes feststellen. Der Prozeß, der aus Rücksicht auf den Angeklagten und der Kindesmutter unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, endete am heutigen Donnerstag mit der Urteilsverkündung. Der Vater, angeklagt wegen Totschlags, wurde zu drei Jahren Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte 7 Jahre wegen Totschlages gefordert, die Verteidigung lediglich zwei Jahre Haft auf Bewährung. Zum dem milden Urteil kam es, weil dem Angeklagten nicht nachgewiesen werden konnte, dass er das tödliche Schütteltrauma billigend in Kauf genommen habe. Die Körperverletzung sei jedoch vorsätzlich geschehen. Aufgrund des Alters des Angeklagten kam das Jugendstrafrecht zur Anwendung. Bei der vorgenommenen Obduktion der Leiche im März wurden auch weitere Verletzungen wie Rippenbrüche festgestellt. Diese sein darauf zurückzuführen, dass das Kind bereits im Vorfeld öfter geschüttelt wurde.
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