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Geschrieben von Martina Muhr
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Montag, 16 März 2009 |
Initiative gegen Industriegebiet AK-OL-Nord veranstaltet Info-AbendDonnerstag, 19.03.09, 20:00 Uhr Gasthof zu Loyerberg, Braker Chaussee 314 (B211)
 Für 10ha Wald kommt hier jede Hilfe zu spät Rastede – Die Initiative gegen das Industriegebiet lädt am Donnerstag um 20 Uhr zu einem Informationsabend in den „Gasthof zu Loyerberg“ ein. Bei der Veranstaltung will die Initiative über den Stand der Dinge beim geplanten Industriegebiet informieren. Mitglieder der Gruppe sowie der Naturschutzbund NABU klagen derzeit vor dem Verwaltungsgericht in Oldenburg auf Akteneinsicht und bereiten eine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg gegen die Gemeinde vor. Sie wollen den Bau des geplanten Industriegebietes am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord verhindern. Die Initiative wird von Rechtsanwalt Dr. Wolf Weber vertreten. Weber war Ende der 90er-Jahre niedersächsischer Sozial- und anschließend Justizminister. Er wird auf dem Informationsabend über den Stand des Verfahrens und die weiteren juristischen Möglich-keiten informieren. Die Sprecherin der Initiative, Martina Muhr: „Wir sind in den vergangenen Wochen von vielen Menschen angesprochen worden. Sie fühlen sich von der Gemeinde schlecht informiert. Deshalb wollen wir an diesem Abend sachlich und objektiv über das geplante Industriegebiet berichten.“ Bestätigt sieht sich Muhr auch durch eine Äußerung von Bundespräsident Köhler. Der hatte am Sonnabend in einem Zeitungsinterview gesagt: „Es ist eine Kluft entstanden zwischen Politik und Bürgern.“ (NWZ 14.03., S.1). Die Initiative und viele Bürger der Gemeinde Rastede würden das genau so empfinden, sagt Muhr: „Der Bundespräsident hat die Situation in der Gemeinde Rastede exakt widergegeben. Wir haben 1.800 Unterschriften gegen das Industriegebiet gesammelt. Darüber haben sich Bürgermeister Dieter Decker und die Mehrheit des Gemeinderates einfach hinweggesetzt. Nachdem wir nun die politische Auseinandersetzung verloren haben, beschreiten wir den juristischen Weg, um vor unab-hängigen Gerichten unser Recht als Bürger durchzusetzen.“ Die "Initiative gegen ein Industriegebiet" protestiert gegen ein geplantes, 20 Hektar großes Industriegebiet am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord. Im Dezember wurden dafür bereits zehn Hektar Wald abgeholzt, weitere zehn Hektar Agrarfläche sollen verschwinden. Anwohner befürchten erhebliche gesundheitliche Belastungen durch Lärm, Abgase und LKW-Verkehr. Die Informationsveranstaltung beginnt am Donnerstag, 19.03. um 20:00 Uhr im „Gasthof zu Loyerberg“. Wer die Initiative unterstützen möchte, kann dies mit einer Geldzuwendung auf das Treuhandkonto bei der Oldenburgischen Landesbank unter RA Josef Arens, Ktnr. 130 31 182 13, BLZ 280 200 50, tun.
Initiative gegen das Industriegebiet AK-OL-Nord (LK Ammerland, Niedersachsen) Kontakt: Martina Muhr / Tel.:04402-597880 / MartinaMuhr@t-online.de Info: www.keine-industrie-ak-ol-nord.de
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